
Since 1923 the Sammlung Tusculum has published authoritative editions of Greek and Latin works together with a German translation. The original texts are comprehensively annotated, and feature an introductory chapter. In the new volumes, additional essays delve into specific aspects of the works, illuminating their historical context and reception to the present day. The high academic quality of the new editions together with clearly written essays and annotations make the Sammlung Tusculum essential reading for students who are discovering an ancient author for the first time as well as professional scholars who would like to gain a deeper understanding of specific aspects of a given work. Moreover, the series is ideal for lay readers who would like to engage with antiquity through a reliable German translation.
The series contains over 340 titles, available in print and eBook editions, making previously out-of-print titles and rarities available again for the first time.
In order to celebrate the 90th anniversary of the series, De Gruyter is proud to present Tusculum Online, an eBook package which contains all titles that appeared between 1923 and 2013 - a fitting tribute to an important part of German publishing history.
Herodians Geschichte des Kaisertums nach Mark Aurel ist ein rätselhaftes Werk: Über den Verfasser wissen wir so gut wie nichts, und die Schrift selbst weist derart viele Fehler auf, dass ihr Teile der älteren Forschung jeden Wert als historische Quelle absprachen.
Beschrieben werden die unglaublichen Schicksale der 15 römischen Herrscher, die in den Jahren 180 bis 238 auf Mark Aurel folgten und an dessen überragender Persönlichkeit gemessen werden. Herodian stellt damit eine von ihm selbst erlebte Epoche dar, in der das Römische Reich vor Herausforderungen stand wie nie zuvor.
Dennoch ist bei ihm nur wenig von der Krise zu spüren, die das 3. Jahrhundert prägte. Er schreibt zwar s und hat das Material dazu "mit aller der Wahrheit verpflichteten Sorgfalt zusammengetragen". Aber seine Wahrheit beruht nicht auf der "hohen" Politik, sondern häufig auf "menschlichem, allzumenschlichem" Verhalten, das weitgehend den Gang der Geschichte bestimmt.
Mit zahlreichen märchenhaften Anekdoten und phantasievollen etymologischen, ethnographischen und mythologischen Spekulationen schafft er im intellektuellen Spiel eine Lektüre, die überraschende Aspekte eröffnet und Vergnügen bereitet. Genau das hat er im Proömium versprochen.
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