
Wo beginnen und bis wohin reichen menschliche Existenzweisen in einer technisch durchdrungenen Alltags- und Lebenswelt? Welche Formen nehmen sie an, und wo verlaufen die Grenzen ihrer Beschreibbarkeit? Medienanthropologie versteht Menschsein als Relationierung, die sich zu, in, durch und zwischen Medien ins Verhältnis setzt. Die Beiträger*innen konzentrieren sich daher auf drei wesentliche Aspekte des Medienbegriffs, der dem anthropomedialen Ansatz zugrunde liegt: »Vermittlung«, »Materialität« und »Milieu«. In theoriebasierter Arbeit sowie ästhetischen Analysen zeigen sie, welche Anknüpfungspunkte das Denken in Relationen für gegenwärtige medienwissenschaftliche Theoriefelder eröffnet.
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