
Um 1900 erlebt die Science-Fiction einen Aufschwung - in der Avantgarde ebenso wie in der Populärliteratur. Die Studie beleuchtet dieses Spannungsfeld in intensiven Lektüren von Texten Jules Vernes, Paul Scheerbarts, Albert Ehrensteins, August Niemanns, Alfred Döblins und anderen. Mit dem Konzept der "populären Moderne" eröffnet sie neue Perspektiven auf eine Literatur der Jahrhundertwende, die jenseits der ästhetischen Moderne das Erzählen bis heute beeinflusst. Dazu erschließt sie bislang kaum beachtetes Material wie Kolportageromane und Ehrensteins Groteske "Die grüne Gefahr", die hier erstmals ediert vorliegt.
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