Notorious Devils MC Blended with Pain von Hayley Faiman ist der elfte Band ihrer rauen Biker Romance Reihe, der erneut im kanadischen Chapter des MC spielt.
Vor fünf Jahren war Carson noch ein Teenager und Ace der Freund ihrer drogensüchtigen Schwester. Inzwischen musste Carson schnellstmöglich erwachsen werden, denn sie trägt seitdem eine Verantwortung, die sie niemals ablehnen könnte. Ihr Leben in der kleinen Stadt in Texas ist zurückgezogen und ruhig, bis Keys, oder eben Ace, das Diner betritt, in dem Carson kellnert. Keys, der von seinem alten Chapter nach Kanada gewechselt ist, erkennt Carson sofort wieder. Sie ist das komplette Gegenteil ihrer Schwester und jetzt da sie erwachsen ist, ist Keys sofort fasziniert. Doch das Geheimnis, welches Carson die ganze Zeit vor ihm hatte, lässt ihn vor Wut explodieren. Aber gleichzeitig ist er sich sicher, dass er Carson unbedingt für sich beanspruchen will.
Hayley Faiman taucht erneut in die düstere Welt des kanadischen Chapters des Notorious Devils MC ein, aber Fans der Reihe werden sich auch über ein Wiedersehen mit bekannten Charakteren der anderen Chapter freuen. Ich würde generell empfehlen, die gesamte Reihe zu lesen, da die tödlichen Gefahren und Intrigen buchübergreifend zusammenhängen.
Mitten in dem ganzen Chaos wird Ace/Keys mit seiner Vergangenheit konfrontiert, die ihn schlagartig erwachsen werden lässt. Er ist wieder einer dieser Alphahelden, die man gleichzeitig verfluchen will oder ihnen verfällt. So ziemlich bis kurz vor Schluss überwiegt aber Teil mit dem Verfluchen, denn Ace sieht oft nur sich und seine Bedürfnisse, während er andere vergisst.
Carson mochte ich von Anfang an, denn sie kämpft für ein gutes Leben und kümmert sich fürsorglich und selbstlos um ihren Neffen. Sie hat weder Aces Wut oder Ignoranz verdient und es war großartig, wenn sie Grenzen setzt und Rückgrat zeigt.
Die Chemie zwischen den beiden knistert natürlich ab der ersten Sekunde. Doch die Autorin zeigt mit der Entwicklung ihrer Beziehung, dass es nun mal mehr als nur Anziehung braucht. Gegen Ende konnte Ace sogar mein Herz erobern.
Mein einziger Kritikpunkts ist der kleine Axe. Er ist zwar süß, aber ich persönlich fand es etwas schwierig, wie schnell er die Bezugsperson wechselt. Das konnte ich dem Vierjährigen nicht abnehmen.
Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!