In seiner Ausstellung mâcistan verweist Duane Linklater nicht nur auf die von seinen Vorfahren ererbten Aufbewahrungspraktiken, sondern setzt sich auch kritisch mit den durch den Siedlerkolonialismus aufgezwungenen gewaltsamen Wissens-, Repräsentations- und Wertsystemen auseinander. Die Ausstellung wird von einer Publikation mit einem Essay des Kurators Damian Lentini und einem Gespräch zwischen der Kuratorin Eungie Joo und dem Künstler Rayyane Tabet begleitet. In der künstlerischen Intervention kommt Sumach zum Einsatz, ein Pigment, das Duane Linklater in seinen Gemälden verwendet und nun in dem Buch verstreut, wo es sich als sinnliche Substanz entfaltet und Erinnerungsräume aktiviert.
Text: Eugnie Joo & Rayyane Tabet, Duane Linklater, Damian Lentini.