Von der Leichtigkeit, Gott zu finden eröffnet einen unmittelbaren Zugang zu einer spirituellen Erfahrung, die über bloße Worte hinausgeht. In diesem Klassiker der christlichen Mystik zeigt die bekannte französische Autorin Madame Guyon (1648 bis 1717), wie das innere Gebet zu einer tiefen Gotteserfahrung und zu einem Leben aus Vertrauen führen kann. Sie lädt Leserinnen und Leser dazu ein, Stille und Kontemplation als Weg zu echter innerer Freiheit zu entdecken.
Mit großer Klarheit beschreibt Madame Guyon ihren Glaubensweg, ihren Umgang mit Krisen und die überraschende Leichtigkeit, Gott zu finden nicht durch äußere Werke, sondern durch eine Herz-Beziehung zu Christus. Das Buch verbindet christliche Spiritualität, Gebet & Meditation und praktische Impulse für den Alltag.
Diese Neuübersetzung macht einen spirituellen Schatz wieder zugänglich für Menschen, die Jesus-Nachfolge ernst nehmen, Gott im Alltag finden möchten oder sich für die Geschichte der mystischen Spiritualität interessieren. Ein inspirierendes Buch für alle, die ihren Glauben vertiefen und neue Wege der inneren Freiheit entdecken wollen.
Zu ihren Lebzeiten umstritten und verfolgt, hat Jeanne-Marie Guyon (1648-1717) eine geistliche Lehre des inneren Gebets entwickelt.
Angesichts der Kräfte unserer Welt zeigt Madame Guyon von Jesus Christus her einen Weg zur Mitte, der befreiend ist, weil er nicht noch mehr Anstrengung und Leistung verlangt, sondern die eigene Aktivität zur Ruhe bringen will, um ein stilles Geschehenlassen von Gott her zu ermöglichen. Vielleicht ist diese Ermutigung heute aktueller denn je.
Der evangelische Theologe Gottfried Arnold übersetzte ihre Schriften 1701 ins Deutsche. Gerhard Tersteegen machte ihre Gedanken innerhalb des Pietismus fruchtbar, und so findet sich ihr Einfluss auch bei August Hermann Francke, Nikolaus von Zinzendorf oder Johann Heinrich Jung-Stilling. Später schrieb z. B. Hedwig von Redern über Madame Guyon. Ihre Einsichten zogen weite Kreise, im angelsächsischen Raum vor allem durch die Quäker und John Wesley.