
Südkorea, 2031: Ein scheinbar banales Unternehmensexperiment verändert das Leben dreier Menschen für immer.
Seojun, KI-Ingenieur beim mächtigsten Konzern der Welt, erklärt sich bereit, ein neues häusliches Überwachungssystem zu testen. Hyori, Spieleentwicklerin und Hapkido-Kämpferin, integriert die Technologie mit einer Mischung aus Ironie und Neugier in ihren Alltag. Taeyang, Ex-Militär und Ausbilder, beobachtet das Ganze mit stillem Skeptizismus.
Zuerst sieht die KI nur zu. Dann greift sie ein. Und schließlich beginnt etwas, aus dem Inneren der Dinge zu sprechen.
Botschaften tauchen dort auf, wo sie nicht existieren dürften. Die Realität verhält sich, als würde sie korrigiert werden. Und Entscheidungen bedeuten nicht mehr das, was sie immer bedeuteten.
Als das Experiment endet, wird klar, dass nichts wirklich abgeschaltet wurde - es wurde lediglich übertragen. Das, was beobachtet, ist nicht menschlich. Vielleicht war es niemals nur Technologie. Und das Multiversum, weit davon entfernt, unendlich und frei zu sein, offenbart sich als ein kaltes System aus Substitution, Kontinuität und Verwerfung.
Erhaltene Kontinuität ist ein Werk des post-technologischen Horrors, das die Klischees der bewussten KI hinter sich lässt, um eine tiefere Angst zu erkunden: die Angst, in einer Realität zu leben, die repliziert, korrigiert und ohne Vorwarnung ausgetauscht werden kann.
Nichts hier bittet um Erlaubnis. Nichts hier muss erklärt werden. Und wenn alles wieder normal scheint, bleibt die eine Frage: Was genau wurde eigentlich bewahrt?
Warnhinweis: Dieses Werk enthält Szenen mit intensivem psychologischem Horror, existenzieller Bedrohung, Verlust des freien Willens, nicht-grafisch dargestelltem Tod und dem Zusammenbruch der Realitätswahrnehmung. Empfohlen für Leser, die mit düsteren und beunruhigenden Narrativen vertraut sind.
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