Sie wollte geheilt werden. Doch ihre Lust ließ sich nicht therapieren.
Anna führt nach außen ein normales Leben. Ehe, Wohnung, Alltag. Doch hinter dieser Fassade tobt ein unstillbarer Hunger nach Nähe, Körpern, Berührung. Männer werden zu Droge, Sex zur Flucht, Kontrolle zur Illusion. Jeder Versuch, sich zu retten, treibt sie tiefer in Abhängigkeit, Gewalt und Selbstverlust.
Zwischen schmutziger Begierde und verzweifelter Sehnsucht nach Halt verliert Anna Stück für Stück sich selbst, und erkennt schließlich eine Wahrheit, die sie nicht mehr leugnen kann: Manche Begierden sind nicht heilbar. Sie verlangen Akzeptanz. Oder völlige Hingabe.
Unheilbare Begierde ist ein kompromissloser, pornografisch-psychologischer Roman über Lust als Sucht, Liebe als Grenze und eine Frau, die lernen muss, mit ihrer Dunkelheit zu leben.
Schonungslos. Sinnlich. Verstörend ehrlich.