Ihre ausdrucksstarken Bilder greifen existenzielle Lebensthemen auf von der Geburt bis zum Tod, Mensch und Natur, Geschlecht und Liebe: Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch, zwei Ausnahmeerscheinungen der europäischen Kunst, spiegeln in ihren international gefeierten Werken zentrale Fragen der Zeit um 1900. Beide waren ebenso sensible wie progressive Seismografen ihrer Generation. Im Dialog ihrer Malerei begegnen sich zwei Welten, unterschiedliche Temperamente, Frau und Mann. Das Albertinum bietet in Kooperation mit dem Munch Museum Oslo die erste große gemeinsame Präsentation der bis heute hochaktuellen Bilder beider Künstler anlässlich des 150. Geburtstags von Paula Modersohn-Becker (*8. 2. 1876 in Dresden-Friedrichstadt) und mit zahlreichen Hauptwerken.