Albert Einstein wurde 1879 in Ulm geboren und ist der Begründer der Relativitätstheorie, die neue Grundlagen für die moderne Physik bildete. Im Jahr 1921 wurde ihm hierfür der Nobelpreis für Physik verliehen. Bekannt ist er zudem als Verfasser zahlreicher Briefe - besonders berühmt wurde sein Schreiben an den damaligen US-Präsidenten Roosevelt, in dem er, trotz seiner pazifistischen Grundhaltung, aus Sorge vor einem deutschen Angriff die Entwicklung der Atombombe befürwortete. Seine akademische Laufbahn führte ihn von Zürich über Prag und Berlin schließlich an die Universität Princeton, wo er 1955 verstarb.
Sigmund Freud wurde 1856 im mährischen Freiberg geboren. Er arbeitete zunächst als Nervenarzt und lehrte ab 1885 in Wien. Mit der Einführung des Begriffs des Unbewussten legte er den Grundstein für die Psychoanalyse und erweiterte damit die herkömmliche Psychologie. In seinen Werken befasste er sich nicht nur mit psychologischen Fragen, sondern auch mit Themen aus der Völkerkunde, der Religion, der Mythologie und der Literatur. Nachdem die Nationalsozialisten 1938 Wien besetzt hatten, floh Freud nach London, wo er im Jahre 1939 verstarb.