Manuel García schreibt von Männern, die sich im Alltäglichen verlieren und im Unerwarteten finden. Seine Geschichten kreisen um Arbeit und Haut, um Hände, die geschaffen sind, Dinge zu reparieren - und plötzlich zittern. Entdeckung beginnt oft dort, wo niemand hinsieht. In Ein Reinigungsmann. . . trifft ein junger Student auf einen verlassenen Handwerker, dessen Haus ebenso verwahrlost ist wie sein Inneres. Zwischen Staub, Schweiß und schweigendem Begehren entsteht eine Intimität, die sich nicht planen lässt. Der Rhythmus der gemeinsamen Tage wird langsamer, dichter, aufgeladen."Seine Stille war schwer", heißt es, "aber ich spürte, dass sie nach Berührung verlangte."Diese Sammlung erzählt von Nähe, die aus Verlegenheit wächst, und von Zärtlichkeit, die nicht fragt, ob sie erlaubt ist. Ein leiser, eindringlicher Text, der unter die Haut geht und dort bleibt.