Warum beschäftigt sich die Politik mit bestimmten Problemen und ignoriert andere? Warum erscheinen Themen plötzlich irrelevant, obwohl sie eben noch die öffentliche Diskussion dominierten? Eine Antwort auf diese Fragen gibt der Agenda-Setting-Ansatz. Er unterstellt, dass die Thematisierung gesellschaftlicher Probleme durch die Massenmedien darüber entscheidet, welchen Probleme diskutiert werden. Der Band gibt eine knappe, leicht lesbare Einführung in die theoretischen Grundlagen, methodischen Zugänge und empirischen Befunde. Verwandte Ansätze wie Priming und Framing werden beschrieben und in diesen Kontext eingeordnet. Das Lehrbuch eignet sich für Studierende der Kommunikationswissenschaft ebenso wie als Einstiegslektüre für Praktiker:innen und andere Interessierte.