
Manuel García schreibt über Nähe als eine leise Erkundung: Blicke, die zögern, Körper, die sich prüfen, und eine Leidenschaft, die aus Gewohnheit ebenso wächst wie aus Verlangen. Seine Erzählungen sind modern und intim, getragen von der Zerbrechlichkeit jener Momente, in denen Vertrauen entsteht. In diesem Band wird Begehren zur Sprache, die zwischen zwei Menschen gefunden wird, ohne je laut zu werden.
Die Titelgeschichte "Freunde fürs Leben" folgt einer Begegnung, die als beiläufiger Spaziergang beginnt und sich in eine Beziehung aus Erwartung und Abhängigkeit verwandelt.
Max, höflich und rätselhaft, wird zur Projektionsfläche einer Sehnsucht, die sich nur im Verborgenen entfaltet. "Er sagte nichts, aber seine Stimme lag mir auf der Haut", heißt es an einer Stelle, als die Stille schwerer wird als jedes Wort.
So entsteht ein Porträt von Nähe und Macht, das noch lange nachhallt - wie ein Versprechen, das man nie ganz einlöst.
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