
Manuel García versteht Begehren als eine Kraft, die aus Gegensätzen wächst: Größe und Scheu, Stärke und Staunen. Seine Geschichten spielen mit Fantasie und Wirklichkeit, stets getragen von einer poetischen Männlichkeit. Der Körper wird zur Landschaft, die man erst mit dem Blick betritt.
In der Titelgeschichte wird eine lange gehegte Vorstellung zur späten Begegnung. Ein Rastplatz, das Summen der Motoren, ein Lächeln im Halbdunkel - mehr braucht es nicht, um eine Schwelle zu überschreiten. "Er winkte mich heran, als hätte er meinen Traum erkannt", murmelt der Erzähler, während die Nacht näher rückt.
García verdichtet das Verlangen zu einem Moment reiner Intensität. Am Ende bleibt das Gefühl, dass manche Fantasien geduldig warten - bis die Zeit bereit ist.
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