
Mit feinem Gespür für erste Annäherungen zeichnet Manuel García Begegnungen, in denen Unsicherheit und Verlangen sich langsam ineinander legen. Seine Figuren bewegen sich vorsichtig, doch zielstrebig aufeinander zu, getragen von Neugier und stiller Erwartung.
"Der Bademeister" beginnt mit einer digitalen Verabredung und führt in die Hitze eines Sommertages. Zwei Männer sitzen sich gegenüber, beobachten, zögern, lächeln. Das Gespräch ist beiläufig, doch die Spannung wächst.
"Wir schwiegen, und genau darin verstand ich ihn", flüstert der Text.
Die Geschichte lebt vom langsamen Entfalten eines Kusses, von Händen, die ihren Weg finden. García lässt Raum für Atempausen und für das Zittern davor. Am Schluss steht kein lauter Triumph, sondern ein sanftes Ankommen - wie das erste Eintauchen in kühles Wasser.
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