Wie wird Schulführung wirksam, wenn Ressourcensteuerung an Grenzen stößt? Dr. Zumbrock entwickelt aus der Resonanztheorie das Modell resonante Führung" und analysiert Macht- und Vertrauensverhältnisse, v. a. an berufsbildenden Schulen.
Wirksame Schulführung entsteht dort, wo Beziehungen Resonanz ermöglichen. Die Dissertation von Dr. Helmut Zumbrock verbindet Schulführungsforschung mit Hartmut Rosas Resonanztheorie und entwickelt das Modell Resonanter Führung", das Schule als pädagogischen und sozialen Resonanzraum beschreibt.
Im Zentrum steht die Analyse von Macht- und Vertrauensverhältnissen in Führungsprozessen, besonders unter den Bedingungen großer Schulen. Interaktionell ausgehandelte Macht- und Vertrauensmomente werden als Macht-Vertrauens-Balance" gefasst. Anhand der Resonanzmechanismen Affizierung, Selbstwirksamkeit, Anverwandlung und Unverfügbarkeit werden überprüfbare Qualitätskriterien resonanter Führung herausgearbeitet.
Das Werk richtet sich an Schulleitungen, Schulentwicklung, Bildungsverwaltung sowie Forschung und Lehre in Schulführung, Organisationspädagogik und Soziologie.