
Wie zeigen sich Formen des Genießens in Erzeugnissen aus Kunst, Medien und Pop? Insa Härtel untersucht auf Grundlage eines psychoanalytisch erweiterten Begriffs des Sexuellen, der auch ästhetische Prozesse umfasst, wie ausgewählte kulturelle Produktionen den eigenen Rezeptionsgenuss in sich aufnehmen und autosymbolisieren. Dabei widmet sie sich unter anderem Miley Cyrus, Catherine Opie oder dem TV-Format 'Frauentausch'. In einer Verschränkung von Sujet und Machart erschließen sich so verschiedene Aspekte ihrer Wirkungsweise. Neben der sexuellen Qualität des ästhetischen Genießens spielt dabei auch die ästhetische Verfasstheit des Sexuellen eine Rolle.
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