Worum gehts?
Jungfüchsin Akiko ist nicht nur die kleinste ihres Wurfes, sondern auch die neugierigste. Immer wieder zieht es sie in die Nähe der Menschen, auch wenn das ihr Leben in größte Gefahr bringen kann. Als sie eines Tages über eine magische Maske stolpert, kann sie ihrer Neugierde nicht widerstehen und stolpert mitten hinein in eine Welt, die ihre eigene völlig auf den Kopf stellt.
Meine Meinung:
Mythologie war schon als Kind eines der Themen, das mich unglaublich begeistert hat, von daher ist es sicherlich kein Wunder, dass das auch Jahre später und unabhängig vom Genre meines Lesestoffes noch immer der Fall ist. Japan ist dabei definitiv kein allzu übermäßig repräsentiertes Setting, von daher musste dieses Buch einfach auf meine Leseliste wandern.
Akiko war dabei definitiv eine sehr ungewöhnliche Protagonistin, die darüber hinaus zwar einige Klischees einer auserwählten Figur erfüllt hat, gleichzeitig aber wunderbar im Team agieren konnte und mir daher als Charakter wirklich gefallen hat. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden muss sie zwar erst einmal ihre Fähigkeiten erkunden, Mut, Zusammenhalt und Gerechtigkeitssinn sind dabei aber eben auch Eigenschaften, die unabhängig von der Magie, mit der sie konfrontiert werden ebenfalls groß geschrieben werden und somit Vorbildfunktionen erfüllen können.
Die Geschichte an sich war sehr flott erzählt, auch wenn es zunächst ein wenig gedauert hat, bis tatsächlich etwas passiert ist. Die Einführung in diese Welt hat für mich trotzdem funktioniert, und auch wenn es zwischen einigen Kapiteln etwas arg abrupte Übergänge gab, bin ich ziemlich schnell vorwärts gekommen. Der Spannungsaufbau hat mir gerade für ein Kinderbuch gut gefallen, von daher bin ich schon jetzt gespannt auf Band zwei der Reihe und darauf, welche Fähigkeiten Akiko und ihre Freunde tatsächlich noch so für sich entdecken werden.
Fazit:
Für kleine und große Mythologie-Fans gibt es in dieser Welt einiges zu entdecken, weshalb ich schon jetzt sehr neugierig auf die Fortsetzung dieser Reihe bin. Setting und Figuren laden dabei zu einem spannenden Abenteuer ein, das trotz kleinen Stolperern großen Spaß beim Lesen macht.
Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.