
Die digitale und die grüne Transformation zählen zu den zentralen Triebkräften tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen. Als sogenannte Twin Transition prägt sie wirtschaftliche Prozesse, staatliches Handeln und individuelle Lebensrealitäten gleichermaßen. Dem (öffentlichen) Recht kommt dabei eine wichtige Steuerungsaufgabe zu, um die Transformationsprozesse legitim, gerecht und dauerhaft tragfähig zu gestalten.
Dieser Sammelband widmet sich zum einen der Untersuchung der Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen diesen beiden Transformationen aus einer rechtswissenschaftlichen Perspektive und stellt dabei die Frage, welche Rolle das Recht in diesem Kontext spielt und wie es die digitale und grüne Transformation nicht nur begleiten, sondern auch aktiv gestalten kann und muss.
Dabei wird die Rolle des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes und der Gleichheitsrechte im Kontext des grünen und digitalen Wandels ebenso behandelt, wie die Bedeutung von (ESG-)Daten, Data-Governance, Sustainable Finance oder dem Raumplanungsrecht. Die Analyse insbesondere auch des europäischen Rechtsrahmens fördern sowohl dessen Möglichkeiten als auch Schwachstellen und Reformbedarf de lege ferenda zu Tage.
Inhaltsverzeichnis
Transformationsprozesse und Verhältnismäßigkeitsgrundsatz. - Gleichheitsrechtliche Aspekte von Klimawandel und Digitalisierung. - Digitalisierung im europäischen Green Deal und im Clean Industrial Deal. - Rechtlicher Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken digitaler Technologien. - Nachhaltigkeit(sziele) und (digitale) Daten - Umweltschutz als Data Governance? . - Digitale Datennachhaltigkeit - Von Datenaltruismus zu Responsible AI. - Finanzierung der grünen und digitalen Transformation. - Planung für die grünen Orte der Zukunft? .
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