
From the poet Laura Battiferri to the naturalist Maria Sibylla Merian, history has long tied female intellectual brilliance to an unattractive appearance. But what if 'ugliness' was not a curse, but a strategy? This groundbreaking study is the first to critically explore how literary and painted portraits of women in science and the arts - including philosopher Marie de Gournay and painter Rosalba Carriera - challenged conventions by deliberately staging unconventional beauty as a tool of emancipation. The book exposes the hidden negotiations between appearance, intellectual legitimacy, and artistic ambition in early modern Europe. Through vivid case studies, it uncovers the interplay between gender, the body, and creative genuineness, revealing how these remarkable women redefined female authority on their own terms.
Über Epochen hinweg wird das Talent intellektuell tätiger Frauen mit einem vermeintlich unattraktiven Äußeren verknüpft. Der Band untersucht erstmals dieses wirkmächtige Narrativ anhand literarischer und künstlerischer Frauenporträts der Frühen Neuzeit - etwa der Dichterin Laura Battiferri, der Philosophin Marie de Gournay und der Malerin Rosalba Carriera - und stellt heraus, wie eng intellektuelle Legitimität mit Vorstellungen weiblicher Physis verflochten war. Zugleich wird aufgezeigt, dass ein den Schönheitsnormen "trotzendes" Erscheinungsbild nicht nur als Defizit, sondern als bewusst eingesetztes emanzipatorisches Mittel inszeniert wurde. Der Band lädt ein, vertraute Deutungsmuster zu überdenken und die Geschichte weiblicher Autorität als Geschichte strategischer Selbstinszenierung sowie intellektueller Selbstbehauptung neu zu lesen.
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