
1920
Als John Williamson stirbt, wird sein Nachlass unter seinen beiden Söhnen aufgeteilt. George erbt den größeren Teil des Familienvermögens. Igor - Rechtsanwalt mit Wohnsitz in London - erbt etwas weit Beunruhigenderes: Ravenwood Manor.
Abgelegen im walisischen Hinterland und seit Jahren verlassen, birgt das düstere Anwesen aus dem achtzehnten Jahrhundert eine Geschichte voller Tragödien, ungeklärter Todesfälle und geflüsterter Gerüchte über Dinge, die nicht wandeln sollten. Fest entschlossen, sein Leben fernab der Hauptstadt neu aufzubauen, beschließt Igor, in das Herrenhaus einzuziehen - die Warnungen abtut, die Legenden ignoriert und das Unbehagen zum Schweigen bringt, das ihm durch die Tore folgt.
Doch Ravenwood ist nicht einfach ein altes Haus.
Mit jeder Nacht, die vergeht, beginnen Schatten durch die Korridore zu gleiten. Gestalten tauchen aus dem Nebel auf, der sich über den See legt. Und die Geheimnisse, die die Familie Williamson vergraben hat - tief, bewusst, unreuig - beginnen an die Oberfläche zu dringen. Zwischen Gespenstern der Vergangenheit, verborgenen Verbrechen und einer rätselhaften Erscheinung, die nur als der Mann mit dem Zylinder bekannt ist, wird Igor begreifen, dass manche Erbschaften weit mehr mit sich bringen als Geld oder Land.
Manche Erbschaften bringen einen Fluch.
Und Ravenwood könnte sehr wohl der Ort sein, an dem seine Geschichte endet.
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