Inhalt:
Leopold war kein gewöhnliches Kind. Schon kurz nach seiner Geburt entdeckte man, dass der Junge schweben konnte. Schweben ist nichts für Menschen, das kann gefährlich werden, meinten die Erwachsenen und luden Leopold allerhand Ballast auf, damit er nicht mehr davonfliegen konnte. Die Jahre vergingen und Leopold lernte, auch ohne zusätzliches Gepäck auf dem Boden zu bleiben. Ja, er vergaß sogar seine besondere Fähigkeit bis er eines Tages auf die junge Mathilda trifft und sich wieder erinnert.
Meine Meinung:
Nach "Der Wortschatz" ist "Die fabelhafte Geschichte von Herrn Leopold, der schweben konnte" die neue Bilderbuchgeschichte aus der Feder von Rebecca Gugger und Simon Röthlisberger. Sie erzählen darin von Leopold, der in jungen Jahren schweben konnte und nach und nach verlernte, was ihn einst so besonders machte.
Auch in diesem Buch bleibt das Illustratoren- und Grafikerduo aus der Schweiz seinem unverwechselbaren Stil treu: Die Geschichte ist kindgerecht und dabei sprachlich ansprechend erzählt. Begleitet wird sie von liebevoll gestalteten Illustrationen. Farbenfroh, ohne zu bunt zu wirken, und detailreich laden die Bilder dazu ein, eine Menge Kleinigkeiten zu entdecken. Ich liebe es, immer wieder aufs Neue durch die Seiten zu blättern!
Inhaltlich ist die Geschichte nicht nur unterhaltsam, sondern auch pädagogisch wertvoll. Leopold lehrt uns, dass Leichtigkeit mit den eigenen Gedanken beginnt und dass Selbstvertrauen entscheidend dafür ist, den Mut aufzubringen, anders zu sein und sich selbst treu zu bleiben ganz unabhängig davon, was andere denken oder erwarten. Die fabelhafte Geschichte von Herrn Leopold, der schweben konnte ist damit ein Bilderbuch, das nicht nur Kinder zum Träumen und Entdecken einlädt, sondern auch Erwachsene zum Nachdenken anregt. Große Empfehlung!