Boris Schumatsky ist mit diesem Roman ein großartiges Stück Literatur gelungen.
Angela Gutzeit, DEUTSCHLANDFUNK
Natürlich fließt die Seine nicht ins Schwarze Meer, doch Boris Schumatsky ist kein Geograph, er nützt die Freiheit der Literatur, um zwischen einer Welt des Grauens und einer Stadt der Poesie eine Brücke zu schlagen.
Andreas Pfeifer, ORF ZIB
Schumatskys Roman wird in die Geschichte der deutschsprachigen Literatur eingehen, nicht zuletzt, weil er zu den ersten Werken gehört, die die gegenwärtigen Kriege und Kulturkämpfe mit der politischen und literarischen Vergangenheit verknüpfen.
Carsten Otte, WOCHEN TAZ
Ein großartiges, trauriges Buch über die Gewalt der Sprache mit etwas, das schweigt. Das Buch macht die Geschichte des Antisemitismus, die Erkundung des Erzählers seiner eigenen Jüdischkeit und die Bedingungen des Schreibens zu einem einzigen, tastenden Erkenntnisprozess. Und entwickelt seine eigene Poetologie, indem es sich selbst beim Schreiben zusieht.
Alexandru Bulucz, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG