Ein absolutes Lesevergnügen
Von Anfang an war ich gleich mittendrin in dieser Geschichte, die sich als eine mitreißende Familien-Saga über mehrere Generationen erweist. Die Story beginnt und endet in den nebelverhangenen, schottischen Highlands. Außerdem geht es nach Glasgow, wo Eve ihr nicht immer ganz einfaches Leben verbringt. Dann begleiten wir Cara, die ein berühmtes Fotomodell ist, in den "Swinging Sixties" nach London und später ins sonnige Kalifornien. Und schließlich lernen wir Caras Tochter Holly kennen, eine leidenschaftliche Fotografin, die an der Ostküste der USA lebt.
Ich habe natürlich auch die beiden ersten Teile der Serie gelesen und mich gefreut, "alte Bekannte" wiederzutreffen. Allen voran natürlich das super-sympathische Liebespaar Shannon und Davie, die kurz vor ihrer Hochzeit stehen. Einmal angefangen, kann man nicht aufhören, Shannon auf der Suche nach ihrer verschollenen Familie zu begleiten. Susan de Winter erzählt diese Geschichte einfühlsam und dramatisch. Fast hat man selbst das Gefühl, vor dem Schloss zu stehen oder durch die alten Räume von Glen Castle zu spazieren. Ich habe es wirklich genossen, diesen Roman zu lesen, und war fast ein wenig traurig, als er zu Ende war und ich mich von den Figuren der Geschichte verabschieden musste. Mein Fazit: 'Das Schloss in den Highlands' erweist sich als absolutes Lesevergnügen!