(* 1971), lehrt Filmwissenschaft an den Universitäten Mainz, Regensburg und Klagenfurt , der Filmakademie Ludwigsburg und der IPU Berlin. Studium der Ethnologie, Film- und Theaterwissenschaft in Mainz (1992-1999). Dissertation 1999 zum Thema Geschichte, Film und Mythos Habilitation 2005 zum Thema Seduktionstheorie des FilmsZudem praktische Arbeiten mit Videoessays und Filmmusik, Verleger und Herausgeber des Kulturmagazins :Ikonen: (2002-2012), Vorsitzender der Filmbewertungsstelle Wiesbaden; Mitglied der GfM, des Verbandes der deutschen Filmkritik und der fipresci. Mitbetreiber des Podcasts Projektionen - Kinogespräche seit 2019.
Michal Kosakowski ist ein polnisch-deutscher Filmemacher und Medienkünstler. Sein Werk bewegt sich zwischen Dokumentarfilm, Fiktion und experimentellem Kino und lotet die asthetischen wie ethischen Grenzen filmischer Darstellung aus. Dabei verbindet er theoretische Reflexion mit innovativen Erzahlformen. Er studierte Film an Fabrica - dem Forschungszentrum für Kommunikation der Benetton-Gruppe in Italien, wo er unter anderem mit dem Fotografen Oliviero Toscani an Projekten zu kulturellen, politischen und humanitaren Themen arbeitete. Sein Kurzfilm Just Like the Movies (2006), ausgezeichnet als Bester Kurzfilm beim Milano Film Festival, wird weltweit in universitaren Kontexten eingesetzt und dient als Lehrmaterial in der medientheoretischen Ausbildung. Von 2008 bis 2011 lehrte Kosakowski experimentellen Film und Filmtheorie an der Mediadesign Hochschule in München. Darüber hinaus war er Jurymitglied bei internationalen Filmfestivals und kuratierte zahlreiche Filmprogramme. Sein Werk umfasst preisgekronte experimentelle Filme, Dokumentationen, Video-Installationen und Genrekino. Die Videoinstallation Fortynine (2007), an der über 160 Teilnehmer*innen aus 23 Landern mitwirkten, bildete die Grundlage für den Langfilm Zero Killed (2012), der beim Chicago Underground Film Festival als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde. Als Ko-Regisseur und Produzent des international erfolgreichen Horror-Episodenfilms German Angst (2015) - gezeigt u. a. in Rotterdam und Sitges - widmet er sich auch der filmischen Erforschung von Genre und Subkultur. Sein aktueller Film Holofiction (2025) ist ein 102-minütiges experimentelles Montagewerk und zugleich Teil des zehnteiligen multimedialen Kunstprojekts Dark Tourism, das sich mit zeitgenossischen Formen der Erinnerungskultur auseinandersetzt - durch Film, Fotografie und Installation.
Volker Schlöndorff (* 31. März 1939 in Wiesbaden) ist ein deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent, der vor allem für seine Literaturverfilmungen bekannt ist, u. a. Der neunte Tag über die Verfolgung regimekritischer Geistlicher durch den NS. Staat.
Dominique Lanzmann ist die Witwe von Shoah-Regisseur Claude Lanzmann