Zum Inhalt:
Kriminalkommissar Jeremia Killick, strafversetzt nach Bad Krozingen, stößt bei einer unklaren Todesfolge auf die 29-jährige Tatortreinigerin Jule Vögelein. Zunächst als Unfall eingestuft, weckt Jules ausgeprägter Sinn für Symmetrie und Ordnung und ihr Hinweis, Killicks Interesse. Schon bald gibt es eine neue Leiche und Killick beschließt, aufgrund seiner Ortsunkenntnis und des für ihn nicht verständlichen Dialekts alemannisch, Jule bei den Ermittlungen mitzunehmen. Doch für die zwanghaft ordnungsliebende, freundliche Jule ist es mit dem dauerhaften Griesgram Jeremia nicht einfach.
Meine Meinung:
Der Titel hat mich regelrecht angezogen und verspricht einen unterhaltsamen, leichten Krimi. Annett Diell hat mich in meiner Erwartung nicht enttäuscht. Die Wortwechsel, Gedanken und das Verhalten von Jule und des griesgrämigen Jeremia Killick sorgen für Humor, den der Forensiker Chris Aron mit seinem alemannischen Dialekt noch ergänzt. Trotzdem wird mit dem nötigen Ernst ermittelt und bleibt bis zum Ende spannend. Zu lesen, wie sich die Dynamik zwischen den beiden Hauptcharakteren und die Geschichte entwickeln, war sehr erfrischend und ich freue mich auf die Fortsetzung, die hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.
Fazit:
Ein amüsanter und abwechslungsreicher, leichter Krimi, für kurzweilige Lesestunden.