Eine psychologische Krimi-Novelle. Kommissar von Barbeleben steht vor der Toten Marie Senger, die nackt in einem Kreidekreis sitzt. Die Akte soll geschlossen werden. Doch Kommissar von Barbeleben sieht, was andere übersehen. Ein Ritual, das an einen verurteilten Serienmörder erinnert, an den Prediger, der seit Jahren in Stadelheim sitzt. Verhöre werden geführt hinter Panzerglas, die an Schweigen der Lämmer erinnern. Ein Thema, das unter die Haut geht: Was unterscheidet die Kopie vom Original? Das Buch ist aus Sicht des Kommissars geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig mit kurzen, knappen Sätzen. Die Figuren sind alle detailliert beschrieben mit den nötigen Hintergrundinformationen. Leider viel zu schnell wird klar, wer der Mörder von Marie ist. Ein packender psychologischer Krimi mit einem starken Ermittler, einer intensiven Atmosphäre, vielschichtigen Charakteren und düsterem München-Flair.