
Als an einem regnerischen Donnerstagmorgen 1953 eine seltsam gekleidete Gestalt die Graubündner Kantonalbank in Chur betritt, nimmt ein Verbrechen seinen Lauf: Der Bankdirektor wird bei dem Raubüberfall brutal getötet. Einen Tag nach der feierlichen Bestattung ist sich der Wildhüter sicher, die Leiche des Direktors hoch oben im verwunschenen Scaläratobel nordöstlich der Stadt entdeckt zu haben. Doch der Bischof höchstpersönlich hat ihn vor vielen Trauergästen zu Grabe gelassen, die Ruhestätte auf dem Friedhof ist unberührt. Stunden später kreisen zwei Krähen kreischend über dem nebligen Tobel, von dem seit Generationen jedermann weiß, dass es verflucht ist, als Landjäger Caminada und Leutnant Marugg den steilen und gefährlichen Aufstieg hinter sich gebracht haben, um die Zeugenaussage zu überprüfen. Was die beiden finden, ist gar schauerlich. Doch dies ist erst der Anfang, denn das Tor zur Hölle steht sperrangelweit offen.
»Philipp Gurt versteht es meisterlich, Fährten zu legen, die ins Nichts führen, wartet mit überraschenden Wendungen auf und kommt schliesslich zu einer verblüffenden Auflösung. «
Olivier Berger / Südostschweiz
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