
Wie funktioniert Rassismus? Paul Mecheril erkennt in der Geschichte der Naturalisierung und Kulturalisierung von Körpern, die diesen zu einem Indiz von hierarchischer Zugehörigkeit und Identität machen, das prototypische Schema rassistischer Unterscheidung. Dieses Schema kann kontextspezifisch mit Bezug auf Merkmale wie Sprache, gute Manieren, Geld und anderes Kapital assoziiert und variiert werden: Rassismus ist ein kontextspezifisches, überkontextuelles und historisch sedimentiertes Praxisschema der auf Rassifizierungen gründenden Unterscheidung von Menschen mit einerseits humanisierenden, andererseits dehumanisierenden Konsequenzen und Effekten.
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