
Daraus erhellt: Die Weimarer Republik ist nicht gescheitert. Die »Januarverbrecher« in der Wilhelmstraße haben sie böswillig kollabieren lassen, um dann dem Führer der Nationalsozialisten aus strategischem Kalkül die Schadensabwicklung zu übertragen. Ein Lehrstück, das zeigt, was passieren kann, wenn einer demokratisch verfassten Herrschaftsform die Kontrolle der Macht entgleitet.
Inhaltsverzeichnis
I. Der Mikrokosmos der Macht
Zur Topografie des politischen Berlin im Januar 1933: Zentralachse Wilhelmstraße Flankierende Schauplätze Potsdamer Informationsbörse Ungemütlich
II. Die Berliner Machtkultur Anfang der 1930er-Jahre Porträts ihrer Protagonisten
Paul von Hindenburg (Jahrgang 1847): (Das Phantombild eines Titanen Hindenburgs Lotsen Desolate Staatszustände) Franz von Papen (Jahrgang 1879): (Erscheinungsbilder Fallhöhen Der Schwenk zu Hitler) Kurt von Schleicher (Jahrgang 1882): (Was wir über sein Leben vor 1933 wissen müssen und über den Politiker Schleichers Verhältnis zu Papen und zu Hitler Tabuzone Hindenburg) Sumpfiges Gelände Der Elefant im Raum
III. Schlüsselereignisse im Vorfeld des Januarverbrechens
Hitlers Blamage: (Schleichers vergifteter Flirt mit Hitler Der 13. August 1932 Abdrosselung und Rettung Papens Zwischenspiel) Ziemlich beste Feinde: (Die Ausgangslage Schleichers Provokation Kanzlerwechsel Das Duell beginnt Ohne Agenda)
IV. Januar 1933. Zur politischen Dynamik eines Schwellenmonats
Inkubation: (Stimmungsbilder der Jahreswende Minen und Gegenminen Die Karten werden neu gemischt Waghalsigkeiten) Final Countdown: (Tag drei Tag zwei Tag eins Die Nacht der Überwältigung) Die Katastrophe: (Tag null des Dritten Reiches Dichtung und Wahrheit Nachspiel)
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