
Dies sind die ersten Worte von Menschen, die den Holocaust überlebt hatten.
Unmittelbar nach ihrer Befreiung verfassten Überlebende Briefe, um nach Angehörigen zu suchen, vom Verlust ihrer Familien zu berichten und Worte für das Unfassbare zu finden. Entstanden sind Dokumente von einzigartiger Kraft: Briefe, geschrieben nicht Jahrzehnte später, sondern im ersten Moment der Freiheit.
"Nach so viel Schmerz und Pein" versammelt eine außergewöhnliche Auswahl dieser frühen Zeugnisse aus den Archiven von Yad Vashem. Die Briefe erzählen von Hoffnung und Verzweiflung, von Wiedersehen und endgültigem Abschied, von der Sehnsucht nach einem neuen Leben und dem Versuch, nach dem Grauen der Schoah weiterzumachen.
Dieses Buch macht Geschichte persönlich erfahrbar:
Die Herausgeber Robert Rozett und Iael Nidam-Orvieto verbinden die bewegenden Briefe mit fundierter Forschung und machen die Menschen hinter den Dokumenten sichtbar. So entsteht ein eindringliches Lesebuch über den Holocaust, Erinnerungskultur, Zeitzeugnisse und das Weiterleben nach der Katastrophe.
Wer verstehen möchte, was Überleben nach dem Holocaust bedeutete, findet hier etwas Seltenes: keine spätere Erinnerung, sondern die unverstellten Stimmen von Menschen, die gerade erst aus der Finsternis zurückgekehrt waren.
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