Da ich früher als Kleinkind zu Hause immer mit meinen Eltern die Immenhof Filme geschaut hatte und ja wir hatten trotz des Privatfernsehens nur 3 Programme, war meine Neugier geweckt. Natürlich wollte ich wissen was der Autor Karsten Dusse in seinem Cosy-Krimi Filmriss auf Immenhof für eine Geschichte versteckt hat.
Die Kriminalpsychologin Sophia, geschieden hat zwei Töchter im Teenageralter. Kurz vor ihrem Geburtstag hat sie sich von ihrem Ex-Freund Andreas getrennt und den würde sie gerne umbringen, den ihre Töchter sollen nichts von ihm wissen. Zu ihrem Geburtstag wollte sie es sich trotzdem gut gehen lassen. Also wird ein Wellnesswochenende auf dem Immenhof anvisiert. Dort findet abends die Party, zum Jubiläum der Premiere Die Mädels vom Immenhof statt. Am nächsten Morgen wacht sie mit einem Filmriss auf und einem Arm von ihrem Ex-Freund Andreas im Bett auf. Von dem kompletten Abend auf der Party hatte sie einen Filmriss. Was ist bloß geschehen? Hat sie ihren geplanten Mord wirklich in die Tat umgesetzt?
Die ganze Geschichte hat mich in den Bann gezogen, da er immer wieder mit kleinen Immenhof Anekdoten verpackt war, wenn es im Gesamten jedoch nicht die ganz große Geschichte war. Der Schreibstil war flüssig und die Kapitel recht kurz gehalten. Die ganze Verpackung hatte viel schwarzer Humor und es drehte sich viel um den Filmriss im Buch. Das Buch hat mich wunderbar unterhalten und ich vergebe 4 Sterne, jedoch tue ich mich schwer eine Leseempfehlung an alle auszusprechen, da vermutlich Leserinnen und Leser, die die Immenhof-Filme nicht kennen, beim Lesen sicherlich nicht so viel Freude haben werden, da die Erinnerungen fehlen.