In Wie ein Fluss in der Nacht von Tana French dreht sich alles um eine eingeschworene Dorfgemeinschaft, die ums Überleben kämpft und um eine junge Frau, die dafür bezahlen muss. Mittendrin der zugezogene amerikanische Ex-Cop Cal Hooper, der sich mittlerweile in der irischen Dorfgemeinschaft Ardnakelty heimisch fühlt und seine Ruhe auf dem Land, genießt.
Kurz vor ihrer Hochzeit mit Eugene, dem Sohn des geschätzten wie gefürchteten Unternehmers Tommy Moynihan, verschwindet Rachel Holohan. Die Bewohner machen sich auf die Suche und auch Ex-Cop Cal Hooper schließt sich den Suchtrupps an, denn er schuldet seinen Freunden Loyalität und dann wird Rachel tot aufgefunden
Die ganze Dorfgemeinschaft ist auf der Suche nach einem Motiv und die Gerüchte flammen auf. Nichts bleibt unbeobachtet und so auch nicht, dass Rachel kurz vor ihrem Tod bei Cals Verlobten Lena war. Und nun fühlt sich Lena von Rachels Tod verantwortlich, weil sie ihr nicht zugehört hat. Lena fürchtet die uralten Verbindungen im Ort, verschweigt sogar Cal gegenüber ihre Sorgen und gerät dabei selbst in die Schusslinie ...
Der Zusammenhalt im Dorf brodelt und Rund um die Aufklärung von Rachels Tod entfaltet sich ein gesellschaftliches Drama, das menschliche Abgründe offenbart.
Fazit:
Die Autorin hat die Atmosphäre in dem irischen Dorf Arkadnelty sehr gut eingefangen und das komplexe Beziehungs- und Machtgeflecht innerhalb der Dorfgemeinschaft, in einem subtilen Spannungsbogen aufgebaut. Was mir nicht so besonders gut gefallen hat, war, dass so manche Wendung innerhalb der Geschichte recht ausufernd erzählt wurde. Trotzdem habe ich das dritte Buch mit dem amerikanischen Ex-Cop Cal Hooper, gerne gelesen.
Von mir 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne Spannungsromane lesen.