Der Band eröffnet neue Perspektiven auf die Bedeutung von Sicherheit im Staatssozialismus.
Sicherheit war ein zentrales Leitmotiv der staatssozialistischen Diktaturen. Überall im Ostblock trugen Geheimpolizeien den Begriff im Namen. Doch sie waren nicht die einzigen Akteure, die Sicherheit definierten und herstellten. Der Band untersucht Konstruktionen und Praktiken von Sicherheit im Sozialismus, vor allem mit Blick auf DDR und Sowjetunion. Im Mittelpunkt stehen Machtverhältnisse zwischen Sicherheitsdiensten und Staatsparteien, Kooperationen mit der regulären Polizei sowie das Selbstverständnis der geheimen Sicherheitsorgane. Damit eröffnet der Band neue Perspektiven auf die Bedeutung von "Sicherheit" im Staatssozialismus.