Cinderella und der Duke von Lydia Drake ist eine humorvolle Regency Romance, in der für die beiden Hauptfiguren ein Märchen wahr wird.
Dank ihrer selbstsüchtigen Stiefmutter ist Julia bereits 27 Jahre alt und damit gesellschaftlich eine alte Jungfer, als sie zum ersten Mal einen Ball der Londoner Saison besuchen darf. Deshalb ist der exklusive Weatherford-Ball ihre letzte und einzige Chance, einen Ehemann zu finden. Schlägt dieser Plan fehl, droht ihr ein lebenslanges Schicksal als Zofe und Pflegerin ihrer unausstehlichen Stiefmutter. Gregory Carter, Duke of Ashworth, ist überzeugter Junggeselle und der wohl berüchtigtste Lebemann Londons. Leider wird ihm seine Beliebtheit bei verheirateten Ladys immer mehr zur Qual und so ist er überrascht von der selbstbewussten und äußerst direkten Julia. Ein sensationeller Kuss verändert alles, aber dann flieht seine bezaubernde Cinderella und lässt nur ihren Schuh zurück.
Der leichte und lockere Schreibstil von Lydia Drake konnte mich schnell mitreißen und schon nach wenigen Seiten wusste ich, dass Julia genau so eine Heldin ist, wie ich sie mag.
Julia hat einen trockenen und ziemlich bösen Humor, den sie selten zurückhält, und sie ist intelligent und schlagfertig. Leider sind das alles Eigenschaften, die auf dem Heiratsmarkt wenig bis überhaupt gar nicht gefragt sind, wenn man mal von ihrem bereits fortgeschrittenen Alter absieht. Trotzdem gibt sie nicht auf und nutzt eine Chance, wenn sie sich bietet.
Julias Märchenprinz hat alles andere als eine weiße Weste und langsam überfordert ihn sein Ruf. Gregory war mir aber auch von Anfang an sympathisch und er passt zu Julia, als hätten sich zwei Seelenverwandte getroffen. Ihre Schlagabtausche sind sehr witzig und auch das permanente Knistern ist unübersehbar.
Es ist äußerst unterhaltsam, die beiden zu beobachten, ob doch noch Märchen wahr werden können. Hier stimmt die Chemie und es macht einfach Spaß, ihnen beim Verlieben zuzuschauen.
Mein Fazit:
Von mir gibt es die vollen fünf Sternchen!