«Wunderbar, wie Orelli in einer direkten Anschauung über Dinge sprechen kann und kaum in Romantizismus fällt. Unglaublich eindrücklich!» Peter Zumthor
«Ein super Buch! Das Schöne daran ist, dass die Sprache sehr poetisch ist, dass jeder Satz genau gesetzt ist und ein leuchtendes Detail hat, welches als pars pro toto für das Ganze steht.» Raoul Schrott, SRF-Literaturclub
«Ein einfühlsamer Roman, den ich jedem ans Herz legen möchte, der sich für die Alltagskultur und die Lebensumstände der alten Tessiner interessiert. Eigentlich für jeden Urlauber. Sofern er keinen Marco-Polo-Reiseführer vom Lago Maggiore besitzt.» Kai Tippmann, www. altravita. de
«Im Gegensatz zu den damaligen Schriftstellerkollegen Piero Bianconi, Plinio Martini und Alberto Nessi ist Giovanni Orelli in den folgenden Werken nie mehr auf das Thema seiner Jugend im Bergdorf zurückgekommen, ein Thema, das die Literatur der italienischen Schweiz seit ihren Anfängen bei Francesco Chiesa und Giuseppe Zoppi fast uneingeschränkt beherrschte. Orellis Erstling ist in seiner einfachen lyrischen Intensität so gelungen, weil er als Abschied von der Jugend konzipiert war, als Distanznahme von der prekären Idylle der Bergbauernwelt, was auf den letzten Seiten des Buchs in fast didaktischer Weise zum Ausdruck kommt: Die jungen Leute bleiben in der Stadt und lassen die Alten allein ins Dorf zurückkehren. Der Ich-Erzähler seinerseits verabschiedet sich vom naiven Schreiben: Du wirst nie pathetische Idyllen über dein Dorf schreiben; du wirst nie die Elegie der Erinnerung zelebrieren, welche am Ende jenen nützt, die schlecht regieren und daran schuld sind, dass dein Dorf zerstört wird. » NZZ
«Auch sechzig Jahre nach der Erstveröffentlichung hat dieser Roman nichts an Frische eingebüsst, selbst wenn er deutlich das Ambiente und die Moralvorstellungen eines abgelegenen Tals in den Fünfzigerjahren mit sich führt. Aber Orellis Sprache, klar und präzis, ist von jener verhaltenen Schönheit, der man sich willig hingibt.» Der kleine Bund