Wie wird man der Mensch, der man ist? Michael Köhlmeiers großer Roman über seine Familie, von ihm selbst gelesen
Alles beginnt mit einem vierjährigen Buben aus Coburg, der nicht weiß, dass er Eltern hat bis er eines Tages mit der Eisenbahn in Lindau ankommt. Ein fremder Mann holt ihn ab und begleitet ihn in ein Haus ans Bett einer gelähmten Frau: Es ist sein Vater, es ist seine Mutter.
Wie wird ein Mensch, wer er ist? Michael Köhlmeier selbst hat sein Lebensbuch eingelesen, den großen Roman seiner Familie. Er erzählt von den Traumata der Weltkriege, die bis in die Gegenwart nachwirken, und vom Alltag in einer erzählsüchtigen Verwandtschaft. Schonungslos ehrlich und mit der ganzen Kraft der Fiktion dringt er in die Tiefe der menschlichen Existenz. »Alles wird sich irgendwann irgendwie zurechtschütteln, darin liegt die Zuversicht meines Lebens. «
Ungekürzte Lesung mit Michael Köhlmeier
ca. 10h