
Masquerading plays a unique role in the work of German-Jewish artist Felix Nussbaum (1904-1944). It serves as a means of self-reflection in times of upheaval as well as being an attempt to preserve his own artistic identity in face of the growing threat from National Socialism. This catalogue is dedicated to the motif, which has been little researched to date in Nussbaum's work, presenting his mask paintings in juxtaposition with works by contemporaries including Max Beckmann, James Ensor, Karl Hofer, Emil Nolde and Lea Grundig. The works' presentation is complemented by in-depth art-historical essays on the subject. These draw links to contemporary discourse on society and identity politics, where 'masking' is omnipresent.
Maskeraden spielen im Werk des deutsch-jüdischen Künstlers Felix Nussbaum (1904-1944) eine besondere Rolle. Sie sind Mittel der Selbstreflexion in Zeiten des Umbruchs und der Versuch, angesichts der zunehmenden Bedrohung durch den Nationalsozialismus die eigene künstlerische Identität zu bewahren. Der Katalog widmet sich diesem im Werk Nussbaums bisher wenig erforschten Motiv und zeigt seine Maskenbilder in Gegenüberstellung mit Werken von Zeitgenoss*innen, darunter Max Beckmann, James Ensor, Karl Hofer, Emil Nolde und Lea Grundig. Die Präsentation der Werke wird mit vertiefenden kunstwissenschaftlichen Beiträgen zum Thema ergänzt. Sie schlagen eine Brücke zu gesellschafts- und identitätspolitischen Diskursen unserer Gegenwart, in der "Maskierungen" allgegenwärtig sind.
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