
Die Vergangenheit verstehen, um die Gegenwart zu begreifen: Andreas Bönte begibt sich auf eine zutiefst persönliche Spurensuche, die ihn mitten hinein in die dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte führt.
Erst mit 37 Jahren erfährt der Journalist Andreas Bönte zufällig, dass sein Großvater Peter Wiborg ein überzeugter Nationalsozialist, SA-Führer und Beteiligter der Reichspogromnacht war. Zur selben Zeit kämpft Bönte selbst mit einer schweren Angststörung. Kann es sein, dass die Verbrechen, Traumata und das jahrzehntelange Schweigen seiner Familie in sein eigenes Leben hineinwirken?
Nach dem Tod seiner Eltern und seines Onkels stößt er auf Kisten voller Fotos, Dokumente und NS-Relikte. Was als historische Recherche beginnt, wird zu einer bewegenden Reise durch vier Generationen und zu einer Auseinandersetzung mit Schuld, Verdrängung und den seelischen Folgen des Nationalsozialismus.
Dieses eindringliche Buch verbindet:
Mit großer Offenheit erzählt Andreas Bönte von seiner Suche nach Wahrheit, von den Wunden, die Diktatur und Krieg hinterlassen, und von den Spuren, die sie über Generationen hinweg in Familien hinterlassen können. Dabei zeigt er, wie eng persönliche Biografien und deutsche Zeitgeschichte miteinander verwoben sind.
Die Vergangenheit in mir ist ein bewegendes Buch über Nationalsozialismus, Holocaust, Familiengeschichte und Erinnerung. Vor allem aber macht es Mut, den verschwiegenen Geschichten der eigenen Herkunft nachzugehen. Denn wer die Schatten der Vergangenheit erkennt, gewinnt oft einen neuen Blick auf sich selbst, die eigene Familie und die Verantwortung für die Zukunft.
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