Harald Martensteins Rede im Hamburger Thalia-Theater bezüglich eines AfD-Verbotes wurde zum Medienereignis. Sein fulminantes Plädoyer für eine Demokratie, die niemand anderem als dem Wahlvolk gehört, in der ergebnisoffen gestritten wird und in der sowohl »links« als auch »rechts« legitime politische Haltungen sind, wird in diesem Buch noch vertieft.
Am 13. Februar 2026 hielt der Autor Harald Martenstein im Hamburger Thalia-Theater eine Rede. Anlass war ein im Theater gespieltes Gerichtsverfahren bezüglich eines AfD-Verbotes. Martenstein sah seine Aufgabe darin, Argumente gegen dieses Verbot zu liefern. Daraus wurde ein fulminantes Plädoyer für eine Demokratie, die niemand anderem als dem Wahlvolk gehört, in der ergebnisoffen gestritten wird und in der sowohl »links« als auch »rechts« legitime politische Haltungen sind. In diesem Buch führt Martenstein seine Position weiter aus: Demokratie gibt es nur dort, wo ein Richtungswechsel möglich ist. Eine alternativlose Demokratie, in der nicht über alles hart gestritten werden darf, ist in Wahrheit keine mehr. Man kann die Freiheit niemals verteidigen, indem man sie abschafft. Auch dieses Buch wird für Diskussionen sorgen.