
Liebe Leserin, lieber Leser!
Christoph Szalay hat Autorinnen und Autoren, die sich mit den Alpen im weitesten
Sinne auseinandersetzen (oder die von ihnen auseinandergesetzt werden), um Texte
gebeten. Dass eine Landschaft den Menschen prägt, ihm das Herz weit auf- oder auch
fest zumachen kann, dass sich eine Gegend in uns einschreiben kann, davon wissen
Schriftsteller:innen am besten zu berichten: Peter Gruber, Roberta Dapunt, Leo
Tuor, Flora Struber, Elisabeth R. Hager, Karin Hochegger und Siljarosa Schletterer
literarisieren ihre Beziehungen zu den sie umgebenden und prägenden Bergen.
Paul-Henri Campbell erörtert im ersten seiner vier Essays zu den USA seine persönlichen
Verflechtungen mit einem Land, dem Europa medial täglich nicht entkommt.
Im Kunstteil befasst sich die großartige Elisabeth von Samsonow unter anderem mit
einem Gedicht von Friederike Mayröcker, mit der sie eine tiefe Freundschaft pflegte.
Lesen Sie unbedingt die einführenden Worte von Astrid Kury, die künstlerisches
Arbeiten so gut wie selten jemand in klaren Worten umschreiben kann.
Und drum herum erwarten Sie Texte von Austrofred (es ist uns eine Freude), Dorta
Jagic, Srdan Gavrilovic, Martin Ohrt, Milan Dekleva, Marlene Gölz und vielen
anderen.
Zu guter Letzt zurück an den Anfang: Clemens J. Setz eröffnet mit "Der Mann,
der sich nachts in Texte verwandelte" das Heft. Vielleicht handelt es sich dabei ja
um ihn selbst?
Vielen Dank an die Autorinnen, Übersetzer und alle, die dabei geholfen haben, diese
Ausgabe wieder zu einem runden Ganzen zu machen.
Wir hoffen, Sie haben an dieser Ausgabe genauso viel Freude wie wir!
Andrea Stift-Laube
Inhaltsverzeichnis
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