
Im Mittelpunkt dieses einzigartigen Buchs, das Autobiografie, Naturbeschreibung, Polemik, Kampfschrift und Abenteuerroman zugleich ist, steht das Monument Valley, jene spektakuläre Wüstenlandschaft im Herzen Amerikas, in der Edward Abbey Ende der 1950er-Jahre als Ranger arbeitete. Er sieht sich in dieser Umgebung zugleich als Raub- und als Beutetier, als Eindringling und als willkommener Gast. In diesen Widersprüchen und der Kargheit der Wüste fühlt er sich weitaus mehr zu Hause als in der von ihm als menschenfeindlich wahrgenommenen Industriegesellschaft. So ist ein Werk entstanden, das voller Liebe für die raue Landschaft und die wilde Tierwelt ist und zugleich voller Hass auf all jene, die versuchen, das Gleichgewicht der Natur zu zerstören. Ein Werk, das Edward Abbey nicht nur den lange erhofften Durchbruch als Schriftsteller brachte, sondern auch dazu führte, dass das von ihm beschriebene Gebiet endlich zum Nationalpark erklärt wurde.
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