Chiron wurde 1977 entdeckt und hat in den vergangenen 50 Jahren gerade einmal den gesamten Tierkreis durchlaufen. Rückblickend stellt sich die Frage, welche Wirkung ihm in dieser Zeit zugeschrieben werden kann. Monika Heer und Petra Niehaus nähern sich Chiron aus unterschiedlichen Perspektiven und verbinden ihre Deutungen mit gesellschaftlichen Entwicklungen und zeitgeschichtlichen Ereignissen.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die Mythologie, die als Schlüssel zum Verständnis dieses besonderen Faktors dient. Hinzu kommt Chirons außergewöhnlich exzentrische Umlaufbahn, die die Bahnen von Saturn und Uranus kreuzt. Aus diesen Elementen entwickeln die Autorinnen ihre Interpretationsansätze und laden dazu ein, eigene Schlüsselerfahrungen im Spiegel der persönlichen Lebensgeschichte zu betrachten und neu zu verstehen.