Juna und Martha sind Schwestern, Juna ist 17, Martha ist 13 Jahre alt. Juna ist künstlerisch begabt, hat einen Freund, der ein Jahr älter ist und beste Freundinnen. Martha hat "nur" Alex, mit dem sie seit Langem befreundet ist. Die beiden haben nichts gemeinsam, teilen sich aber ein Zimmer.
Die Mutter ist bei der Geburt von Martha gestorben und darum ist ihr Geburtstag auch immer ein trauriger Tag. Der Vater ist Krankenpfleger und arbeitet sehr viel. Es sind Sommerferien, Alex wird nicht da sein, aber Martha ermogelt sich mit Junas Ausweis einen Job im Kino.
Es dreht sich immer alles um Juna, die schon lange nicht gut hören kann, aber jetzt wird ihr Sehvermögen aufgrund einer seltenen Krankheit immer schlechter, was Juna total aus der Bahn wirft. Da ergibt sich die Gelegenheit, ihr Lieblingsbild ihrer Lieblingsmalerin Lotte Laserstein anzusehen bevor sie erblindet. Und zum ersten Mal unternehmen die Schwestern etwas gemeinsam und fahren mit Marthas erarbeitetem Geld nach Malmö.
Diese Geschichte hat mich sehr nachdenklich gestimmt, aber auch gut unterhalten, sie ist unglaublich vielschichtig.
Die meisten Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Juna und Martha erzählt, nur eines aus der Sicht des Vaters.
Für mich ein Highlight, was unter Anderem auch an den drei Sprechern Lena Tiemann, Martha Kindermann und Johannes Steck liegt.