
In 1876, Wagner founded the festival in his own theatre in Bayreuth, exclusively for his own work. Here, he also spent the last decade of his life in his first home, 'Wahnfried'. After his death, it developed into the centre of an ideological Wagner cult. During the Nazi era, as the residence of the Wagner family, it was closely associated with Adolf Hitler. Partially destroyed by a bomb in 1945, Wahnfried was rebuilt true to the original from 1974 onwards. It opened as the Richard Wagner Museum in 1976.
This publication traces the 50-year history of the museum and highlights Wahnfried as a place of remembrance located between artistic heritage, political instrumentalization, and critical re-evaluation. Richly illustrated, it documents the transformation, research into, and presentation of a house highly significant in German cultural history.
In Bayreuth gründete Wagner 1876 die Festspiele im eigenen Theater für ausschließlich das eigene Werk. Hier verbrachte er in seinem ersten eigenen Wohnhaus, genannt "Wahnfried", sein letztes Lebensjahrzehnt. Nach seinem Tod wurde es zum Mittelpunkt eines ideologischen Wagner-Kults. Während des Nationalsozialismus war es als Wohnort der Wagner-Familie eng mit Adolf Hitler verbunden. 1945 durch einen Bombentreffer teilweise zerstört, wurde Wahnfried ab 1974 originalgetreu wiederaufgebaut und 1976 als Richard Wagner Museum eröffnet.
Das Buch zeichnet die 50-jährige Geschichte des Museums nach und beleuchtet Wahnfried als Erinnerungsort zwischen künstlerischem Erbe, politischer Instrumentalisierung und kritischer Neubewertung. Reich bebildert dokumentiert es Wandel, Forschung und Vermittlung eines bedeutsamen Hauses der deutschen Kulturgeschichte.
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