Die namenlose Erzählerin lernt während ihres Studiums Sam und Yash kennen, zwei kluge und interessante junge Männer. Schnell entsteht eine enge Freundschaft, doch je näher die drei sich kommen, desto komplizierter werden ihre Beziehungen zueinander. Erzählt wird die Geschichte in drei Teilen und aus verschiedenen Zeitpunkten im Leben der Protagonistin. Das Buch ist viel mehr als eine simple Liebesgeschichte. Es geht um die Entscheidungen, die junge Menschen treffen, und darum, wie sie oft noch viele Jahre später nachwirken. Es geht um Liebe, Freundschaft, Träume und die Freiheit der Jugend, aber auch um familiäre Probleme, Ehrgeiz, Verlust, Trauer, Reue und Vergebung. Die Geschichte ist abwechselnd zärtlich, lustig, frustrierend und manchmal herzzerreißend. Besonders schön fand ich, dass nicht alles am Ende perfekt aufgelöst wird. Das Ende fühlt sich ehrlich und real an. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass mir gegen Ende etwas zu viel auf einmal passiert, so dass der Erzählfluss leicht durcheinander gerät. Für mich dennoch eine absolute Leseempfehlung.