Wie hielt Rudolf Steiner die Stunden der Ersten Klasse der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft? Wie ermöglichte er durch seine Gestaltung der Stunden die notwendige «Stimmung und Gesinnung» für den Umgang mit dem geistigen Gut der Michael-Schule? Wie erarbeitete er den mantrischen Kern der Stunden? Wie ging Ita Wegman, unmittelbar nach dem Tode Rudolf Steiners, in ihrer Mitverantwortung für die Erste Klasse, mit der ihr anvertrauten Aufgabe um? Und welche Perspektiven ergeben sich für die heutige Hochschul-Arbeit aus den geschichtlichen Zusammenhängen, im Wissen um sie, in der Ausbildung eines historischen Gewissens und in der Vorbereitung der Zukunft? In fünf Aufsätzen setzt sich Peter Selg vom Leitungskollegium der Allgemeinen Anthroposophischen Sektion am Goetheanum mit diesen Fragen konstruktiv auseinander.