Ich weiß überhaupt nicht, wo ich mit dieser Rezension anfangen soll!
Die Autorin hat hier eine wahnsinnig starke Story geschrieben. Ja, es ist ein Vampirbuch, aber so komplett anders, als man eine Vampirromance kennt! Hier steht der Bluthandel sinnbildlich für Menschenh@ndel, der Protagonist, aus dessen Sicht erzählt wird, ist depressiv, und es kommen Themen wie häusliche Gewalt und Korruption vor.
Ich glaube, ich habe noch nie so viele Zitate markiert wie in diesem Buch. Es überzeugt nicht nur mit seiner Tiefe, sondern auch mit einem Humor, der einfach immer on point ist!
Die Geschichte hat sich teilweise wie ein Actionfilm angefühlt, aber nicht wie einer dieser total übertriebenen, sondern wie einer, bei dem man voll mit den Figuren mitfiebert und sich manchmal die Augen zuhalten will, weil man Angst um sie hat und gerade echt nicht hingucken kann.
Die Liebesgeschichte ist voller Tension: Sie hasst ihn und seinesgleichen, er hasst sich und seinesgleichen aber auch. Sie hat viel wegen Vampiren durchgemacht und will sie alle tøt sehen. Er will das ebenfalls und nimmt ihr das Versprechen ab, dass sie die letzte Kugel für ihn aufspart.
Das Setting: München 1987, eine Bar namens Der Sargnagel. Ich glaube, mehr muss ich dazu nicht sagen.
Ich könnte noch schreiben, wie sehr ich die Protagonistin mochte und wie stark ich ihre Wut gespürt habe, oder wie mir an machen Stellen das Herz geblutet hat, aber das würde hier komplett den Rahmen sprengen.
Gönnt euch das Buch!