
Die perfekte Frau: schön, schweigsam und fleißig.
Bonn, Frühjahr 1928. Emma verfügt über einige Talente: Sie ist eine hervorragende Sekretärin, sie kann wunderbar zeichnen, stricken und nähen, sie spricht drei Sprachen fließend und ist insgesamt gar nicht so übel gelungen. Was sie nicht kann: Kochen. Backen. Bügeln.
Als Kommissar Wertheim bittet, sich in der Schule für Hauswirtschaft unauffällig umzuschauen, ganz inoffiziell natürlich und nur, um die besorgte Direktorin der Anstalt zu besänftigen - ja, da zögert Emma natürlich. Doch ihre Neugierde siegt und schon stolpert Emma von einer hausfraulichen Peinlichkeit in die nächste. Und obwohl das nicht eben unauffällig bleibt, kommt sie doch Machenschaften auf die Spur, die alles andere als harmlos sind . . .
Im Spannungsfeld zwischen der propagierten Neuen Frau und dem nach wie vor gewünschten Heimchen am Herd ermittelt Emma in einem Fall, der bei aller Komik voller Tragik ist.
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