Als J. Z. seine Mutter in ihrer verwahrlosten Wohnung findet, beginnt eine Nacht, die alles verändert. In der Notaufnahme wird aus der Distanz, die er sich über Jahre aufgebaut hat, wieder Nähe. Die Beziehung zu seiner alkoholkranken Mutter verschiebt sich und mit ihr sein ganzes Leben. Zwischen Klinikfluren, Krankheit und wachsender Überforderung gerät das fragile Gleichgewicht aus Arbeit, Beziehung und Selbstschutz ins Wanken. Nach und nach wird ihm klar: Es geht nicht darum, sie zu retten. Sondern darum, sie würdevoll gehen zu lassen.
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Schonungslos ehrlich und von großer, emotionaler Wucht. «